IFEG - Institut für europäische Glücksforschung

>>OBSERVER<<-Haus, A-1020 Wien, Lessinggasse 21 ZVR-Zahl 224 520 939  

Tel. 213 220, Fax 213 22 200, Vorw. Inl. 01, Ausl. +431, Mail: info@laszlo.at
 

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News

Sie können den ganzen Happiness Observer auch per Mail bekommen. Ein Einzelheft kostet 5 Euro, ein Jahresabonnement (10 Hefte) ist für Mitglieder kostenlos, für Nichtmitglieder kostet es 30 Euro.

Abo-Wunsch/Mitgliedschaft

 

Neues Buch unseres Schriftführers: Siehe http://www.infothek.at/verlag/Glueck_und_Wirtschaft/glueckundwirtschaftbuch.htm.

Happiness Observer 11/08, 11. November 2008

Diesmal beginnt der Happiness Observer mit einem redaktionellen Thema.

Seite 2: Die jüngsten Entwicklungen beim Glücksunterricht in Schulen.

Seite 3: Dopamin und Vitamine und ihre Rolle bei Glückserlebnissen sind Gegenstand neuerer Forschungen.

Seite 4: Biofeedback-Neuheiten und psychologische Tricks im Dienste der Glücksforschung und der optimalen Beanspruchung.

Seite 5: Glückswirtschaft – und der Beginn der Zitate.

Seite 6: Bücher über das Glück.

Seite 7: Außergewöhnliche Bewusstseinszustände („Peak States“) aus der Sicht einer alternativen Wissenschaft und aus der Sicht der Glücksforschung.

Seite 8: Neues aus dem Institut.

 

Neu: Gesundheitshaus Korneuburg

Unser Mitglied Dr. med. univ. Claudia Ernstberger hat am Hauptplatz in Korneuburg Bisambergerstr.1; 2100 Korneuburg, das erste "Gesundheitshaus" eröffnet, das neben einer allgemeinmedizinischen Ordination alle möglichen Dienste rund um das Gesundbleiben anbietet. Mehr unter http://www.gesundheitshaus.org/

 

Bericht vom IFEG Symposion 2008

Neu: Fotos unter http://ifeg.at/symposium_2008/. Dank dafür an IFEG-Mitglied Dr. Peter Adler.

erstmals gab es schon zum Beginn eines IFEG-Symposions einen gedruckten Bericht. Dank dafür gebührt dem Verlag Infothek unseres Mitgliedes Dr. Bruno Prowaznik, der neben den zum Verkauf bestimmten Exemplaren (4,60 Euro inklusi-ve 10 % Mehrwertsteuer) für die anwesenden Mitglieder und die Presse kosten-lose Exemplare zur Verfügung stellte. Bestellungen unter info@laszlo.at.

Eine ausführliche Buchrezension mit Inhaltsangaben der einzelnen Referate befindet sich im Bereich Presse dieser Homepage.

Die Vortragenden hielten sich in vorbildlicher Weise an die Abmachung, eher weniger als mehr zu sagen, als sie im Bericht geschrieben hatten. So war es möglich, den vorgegebenen Zeitrahmen trotz reger Diskussion einzuhalten. Auch die Prominenz hielt sich an den Zeitplan.

Bürgermeister Doz. Dr. Karl Sablik begrüßte als Gastgeber,
Präs. Margarete Kriz-Zwittkovits, Präsidentin des Österreichischen Gewerbever-eins, schlug nicht nur in ihrer Begrüßung, sondern auch mehrmals in der Dis-kussion den Bogen vom Gewerbe zur Glücksforschung und
Präs. Dr. Hannes Bauer eröffnete in souveräner Form das Symposion.

In der Pause fanden Ankündigungs-Tafeln der Mitglieder reges Interesse. Für alle, die sich direkt informieren wollen, hier die Internet-Adressen:

Institut Fischhof, http://www.ticommunication.eu/lang_de_DE/seite_809.html
Majda Moser, www.bioenergetik.at
>>OBSERVER<< Ges.m.b.H., www.observer.at
Petra Ruschp, http://www.rauf-und-kuschelparty.at/
Eveline Skarek, http://www.say-yes.at//

Besonderer Dank gebührt der in Spillern ansässigen Süßwarenfabrik Blaschke, die alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Kokoskuppeln verwöhnte. Dazu auch die Internet-Adresse: http://www.continentalbakeries.com/de/uber-uns/standorte/spillern/

In die sehr lebhafte Diskussion flossen persönliche Erlebnisse ein, die die Vorträge im Wesentlichen bestätigten. Das Experiment, erstmals nicht nur die Wissenschaft, sondern auch das Gewerbe zu Wort kommen zu lassen, ist gelungen.
 

Happiness Observer 10/08, 14. Oktober 2008

auch dieser Happiness Observer zeigt Spuren der Sommerpause, ist also „fast eine Doppelnummer“.

Seite 2 untermauert die Glücks-Definition der europäischen Glücksforschung. Drei Beispiele zeigen, dass Glück nicht identisch mit positiven Gefühlen ist.

Seite 3 bringt die neuesten Ratschläge für mehr Glück im Leben. Dass diese einander zum Teil widersprechen, gehört zum Thema.

Seite 4 bringt die neuesten Statistiken und Umfragen zum Glücklichsein.

Seite 5 befasst sich mit dem Glück in der Schule und am Arbeitsplatz, mit zum Teil überraschenden Ergebnissen.

Seite 6 bringt weitere vermischte Meldungen zum Glück und Zitate.

Seiten 7 ff sind einem diesmal besonders umfangreichen Bücherspiegel gewidmet.

Seiten 11 f bringen einen diesmal ebenfalls ungewöhnlich umfangreichen Veranstaltungskalender mit einer Erinnerung an das

IFEG Symposion am Freitag, 24.10., in Spillern zum Thema „Glück und Gewerbe“.

Bitte anmelden!

Seiten 12 f sind Eigenberichten der Redaktion gewidmet, die zum Teil auch das Geschehen im IFEG betreffen.

 

 

 

IFEG-Symposion 2008

2104 Spillern, Gemeindezentrum, Schulgasse 1

Freitag, 24. Oktober 2008, 14.00-18.00 Uhr / kostenlose Teilnahme

Glück und Gewerbe

 

Beim heurigen IFEG-Symposion stehen Gewerbetreibende sowohl hinter-, als auch vor dem Rednerpult. Sie sagen, was beratende Gewerbetreibende für andere Gewerbetreibende und auch für Großbetriebe und Privatpersonen bieten können, damit Betriebsklima und Leistung besser werden und alle glücklicher sind.

Programm

14:00 Uhr Begrüßung:

Margarete Kriz-Zwittkovits, Präsidentin des ÖGV

Abg. z. NR. Dr. Hannes Bauer, Präsident des IFEG

14:15 Uhr: Majda Moser: Mehr Raum für Gefühle.

15:00 Uhr: Petra Monika Ruschp: Glück durch Rauf- und Kuschelparties.

= Pause =

16:00 Uhr: Dieter W. Hellepart: Leistungssteigerung durch Freude am Beruf.

16:45 Uhr: Dr. Herbert Laszlo: Glück und Wirtschaft, die neuesten Erkenntnisse. 

17:30 Uhr:  Diskussion, Ende: 18:00 Uhr

Vor der Pause werden jene Gewerbetreibenden, die mit Plakaten im Veranstaltungsraum vertreten sind, ihre Plakate und ihre Angebote erklären.

 

Anmeldung unter info@laszlo.at oder Tel. 213 22*201 (Frau Steiner) erbeten.

 

Save the Date

Die Institutssitzung vom 9.9.08 hat eine Terminänderung für das IFEG-Symposion 2008 beschlossen. Es wird nun definitiv am

Freitag, 24. Oktober 2008 von 14 bis 18 Uhr

stattfinden. Die Marktgemeinde Spillern hat uns wieder eingeladen, das Symposion in ihrem Gemeindezentrum (wenige Schritte vom Bahnhof der Schnellbahn aus Wien) abzuhalten.

Die Einladung wird nach dem 24.9. auf der Homepage veröffentlicht und ausgesandt, aber bitte schon jetzt den Termin vormerken!

 

Vortragende, Interviewpartner:

Über vielfachen Wunsch, auch seitens der Medien, stellt das IFEG Namen potenzieller Vortragender und Interviewpartner in Sachen Glücksforschung auf die Website. Zu finden unter "Vortragende".

 

Happiness Observer 8-9/08, 9. September 2008

diese Nummer ist eine echte „Doppelnummer“ geworden.

Seiten 2 bis 4 bringen 12 Beiträge zur „Glückskritik“ aus verschiedenen Richtungen.

Seite 5 ist den Wünschen der Jugend gewidmet, die sich von der Kritik nicht beirren lässt, sondern wünscht, glücklich zu sein.

Seiten 6 und 7 bringen Untersuchungen und Ratschläge für Glück und Erfolg.

Seite 8 behandelt die neuesten internationalen Umfragen zum Glück.

Seiten 9 bis 11 bringen verschiedene Kurzmeldungen und Zitate.

Seiten 12 bis 14 betreffen Bücher über das Glück.

Seiten 14 und 15 beschreiben Veranstaltungen zum Thema Glück.

Seiten 16 und 17 sind Eigenrecherchen gewidmet, darunter Angeboten von IFEGMitgliedern betreffend Vorträge und Interviews.

 

Namensänderung

 

Nun ist es amtlich: Mit Bescheid vom 21.7.2008 hat die Bundespolizeidirektion Wien die Änderung unseres Namens auf

 

IFEG - Institut für europäische Glücksforschung

 

zur Kenntnis genommen und uns zur Fortsetzung der Tätigkeit unter dem neuen Namen eingeladen.

 

Die Namensänderung, die im Vereinsregister unter der ZVR-Zahl 224 529 939 abgerufen werden kann, wurde in der ordentlichen Mitgliederversammlung am 10. Juni 2008 mit einer Gegenstimme und einer Enthaltung mehrheitlich beschlossen.

 

Begründung ist, dass der Begriff "experimentell" in der breiten Öffentlichkeit zu Missverständnissen führte. Berechtigt ist die Bezeichnung "europäisch", die nicht zuletzt mit Rücksicht auf die eingeführte Abkürzung "IFEG" gewählt wurde, auch zur Abgrenzung von der amerikanischen Glücksforschung (Positive Psychologie) und die asiatische Glücksforschung, die sich aus Yoga und Buddhismus entwickelt hat.

 

Kurzbericht Lerntag Niederösterreich

 

Wie man Glücklichsein lernen kann, war der Gegenstand der Lerntage der NÖ Landesakademie am 21. Juni 2008. Vortragende waren die Wiener Glücksforscher Prof. Dipl.-Ing. Ernst Gehmacher vom BOAS – Büro für die Organisation angewandter Sozialforschung, Dr. Herbert Laszlo, Schriftführer des IFEG – Institut für experimentelle Glücksforschung, und Mag. (FH) Thomas Weinberger von der factor happiness - Training & Beratung GmbH.

Alle sind Glücksforscher

Laszlo ging in seinem Referat davon aus, dass alle Menschen als Glücksforscherinnen und Glücksforscher geboren würden. Bei dieser Feststellung stützt er sich auf Autoritäten wie den Philosophen Aristoteles, den Kirchenvater Augustinus und den Psychologen Sigmund Freud.

Es komme darauf an, nicht mit dem Forschen aufzuhören. Misserfolge seien in der Forschung nicht zu vermeiden. Wenn man schon wüsste, wie ein Experiment ausgeht, dann wäre dieses unnötig. Darum rief er sein Auditorium auf, weiterhin mutig danach zu forschen, was einen selbst glücklich mache.

Glücksmessung

Prof. Dipl.-Ing. Ernst Gehmacher. Er demonstrierte in der Praxis, wie man mit gezielten Fragen und der fachgerechten Auswertung der Antworten nachweisen kann, ob eine Veranstaltung, aber auch eine Beratung glücklicher gemacht habe oder nicht.

 

Sein Referat konzentrierte sich auf die von ihm aus der Glücksforschung entwickelte Theorie des Sozialkapitals, das auf Mikro-, Meso- und Makroebene für Wohlbefinden sorgt. Die Mikro-Ebene bilden die Familie und der engste Freundeskreis. Die Makro-Ebene wird von den großen politischen und religiösen Strömungen gebildet. Dazwischen liegen Kammern, Vereine und Arbeitsplatz. Nur wenn alle Ebenen funktionieren, kann von einem glücklichen Leben gesprochen werden.

Glück als Unterrichtsfach

Mag. (FH) Thomas Weinberger berichtete anhand des Beispiels der Willy Helpach Schule in Heidelberg, deren Direktor er vor wenigen Wochen für den Happiness Observer interviewt hat, über die Möglichkeit, Glück auch in Schulen zu unterrichten. Die deutsche Erfahrung zeige, dass Schule nicht unglücklich machen müsse, sondern auch zu einem positiven Erlebnis werden könne.
 

 

Wer gibt Interviews?

 

Die Mitgliederversammlung hat am 10.6.08 den Nutzen-Ausschuss des IFEG beauftragt, eine Liste jener Mitglieder zu erstellen, die als Vortragende und InterviewpartrnerInnen zur Verfügung stehen. Grund ist die steigende Zahl entsprechender Anfragen an das IFEG.


Wer sich für die Aufnahme in diese Liste interessiert, ist um Mitteilung folgender Daten an info@laszlo.at gebeten:
 

+ Name
+ Verfügbar als Vortragende(r) / Interviewpartner(in) / Glückstrainer(in)
+ Art der Mitgliedschaft (Bitte um Verständnis, dass nur Mitglieder in die Liste aufgenommen werden. Beitritt unter "Wir über uns")
+ Spezialgebiet(e)
+ Besondere Bemerkungen, die in die Liste aufgenommen werden sollen, z.B. Publikationen.
 

Antwort bitte vor dem 26.8. (nächste Sitzung des Nutzen-Ausschusses).
 

 

Lerntag Glück erfolgreich abgeschlossen

 

Veranstalter NÖ Landesakademie, Bereich Soziales und Gesundheit
Telefon 02742 294 17401 www.noe-lak.at
Ort Theater am Steg, 2500 Baden, Johannesgasse 14

Teilnahmegebühr 10 Euro pro Person inkl. Unterlagen und Kaffeepause.

Programm:

9.00 Uhr Begrüßung
Univ.-Doz. Dr. Karl SABLIK, NÖ Landesakademie, Bereich Soziales und Gesundheit
Eröffnung
LAbg. Erika ADENSAMER, Bürgermeisterin der Stadt Baden (angefragt)

9.15 Uhr Messen Sie Ihr eigenes Glücklichsein (mit praktischer Anleitung und Fragebogen)
Prof. Dipl.-Ing. Ernst GEHMACHER, BOAS – Büro für die Organisation angewandter
Sozialforschung GmbH, Wien Marktgemeinde Spillern

10.00 Uhr Kaffeepause (Auswertung der Fragebogen auf Wunsch)

10.30 Uhr Impulsvortrag mit den Themen
– Wozu Glücksforschung?
– Was lehren die verschiedenen Bereiche der Glücksforschung?
– Wie kann man dieses Wissen im Alltag anwenden?
– Wohin bewegt sich die weitere Entwicklung?
Dr. Herbert LASZLO, IFEG – Institut für experimentelle Glücksforschung, Wien

12.00 Uhr Mittagspause (Ausgabe und Einsammeln eines weiteren Fragebogens)

13.30 Uhr Glücklichsein als Unterrichtsfachfach
Mag. (FH) Thomas WEINBERGER, factor happiness – Training & Beratung Gmbh, Wien

14.45 Uhr Was Sie über Ihr Glücklichsein festgestellt haben: Auswertungen der Fragebögen
Prof.Dipl.-Ing. Ernst GEHMACHER, BOAS – Büro für die Organisation angewandter
Sozialforschung GmbH, Wien

15.30 Uhr Ende des Lerntages
Moderation Univ.-Doz. Dr. Karl SABLIK

Nutzen-Ausschuss tagt öffentlich

Der Ausschuss über den Nutzen, den das IFEG seinen Mitgliedern stiften soll, tritt am Dienstag, 26. August umd 17:00 Uhr wieder

Neuer Name beschlossen

Die Diskussion über unseren Namen (siehe "Aus dem IFEG") hat zu einem Beschluss geführt. Der Vorstand dankt allen, die sich - auch über die Homepage - beteiligt haben.

Nach einer ausführlichen Diskussion ist die Mitgliederversammlung vom 10.6.08 mit der nötigen Mehrheit (12 Ja, eine Gegenstimme, eine Enthaltung) dem Vorschlag unseres Präsidenten gefolgt, das IFEG unter Beibehaltung des Kurznamens in

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umzubenennen. Damit soll einerseits die Eigenständigkeit gegenüber der amerikanischen „positiven Psychologie“ und der asiatischen, vom Buddhismus abgeleiteten Glücksforschung betont werden, während andererseits auf das Vokabel „experimentell“ verzichtet wird, das von vielen Leuten missverstanden wurde.

Die Mitglieder erhalten einen ausführlichen Bericht über die Debatte und die darin vorgebrachten Argumente im Rahmen des Protokolls.

Happiness Observer 6-7/08, 10. Juni 2008

Auch diesmal haben sich bei der Analyse der Publikationen über das Glücklichsein Schwerpunkte herausgebildet.

Seite 2 berichtet in der linken Spalte über Glück und Schule, in der rechten über Glück und Arbeit, jeweils in mehreren von einander unabhängigen Meldungen.

Seite 3 bringt sehr interessante Erkenntnisse aus dem Spiele-Design. Wo es um das professionelle Glücklichmachen geht, entdeckt man schön langsam die Regeln der optimalen Beanspruchung. Jetzt wird es Zeit, dass sich diese Erkenntnisse für das gesamte Gebiet des glücklichen Lebens einbürgern. Schließlich ist das Leben mehr als nur ein (Computer-)Spiel.

Seite 4 hat als Schwerpunkt die Selbstverantwortung. Dieser sind zwei Beiträge gewidmet. Dazu kommen einige kürzere Meldungen unterschiedlicher Thematik.

Seite 5 widmet sich in kontroversiellen Beiträgen dem Lächeln.

Seite 6 bietet Neues: „Casanova-Effekt“ heißt eine neue Betrachtungsweise von Logik und Gefühl im Zusammenhang mit dem Glücklichsein.

Auf Seite 7 beginnt ein diesmal etwas umfangreicherer Bücherspiegel.

Seite 9 und 10 bringen Veranstaltungsberichte auch aus dem Bereich unserer Mitglieder.

Das ganze Heft erhalten Sie als Mitglied oder AbonnentIn. Mehr darüber unter "Wir überuns".

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(Ende Update 11.6.08)
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Bericht aus dem Club 2 vom 16.4.08

 

Die Fernsehsendung "Club 2" vom 16.4.2008 hat ein überraschend großes Echo gefunden. Vor allem die Auswertung der Glücks-Tipps aus Massenmedien ("empirische Glücksforschung") führte zu einigen Anfragen. Darum hier für alle Besucherinnen und Besucher dieser Website eine Wiederholung dessen, was der Schriftführer des IFEG in der Sendung gesagt hat:

Aus rund 100 verschiedenen, einander widersprechenden Ratschlägen wurden statistisch die sechs häufigsten festgestellt. In der Reihenfolge der Häufigkeit handelt es sich um folgende Ratschläge:

1. Pflegen Sie die Beziehungen zu Familie und Freunden.

2. Verfolgen Sie Ihre Wunschträume, wobei es nicht auf deren Erfüllung ankommt. Der erträumte Schrebergarten hat (noch) keine Wühlmäuse.

3. Sorgen Sie für Ausgleich von Arbeit und Freizeit („Work/Life-Balance“).

4. Achten Sie das „kleine Glück“ im Gegensatz zu großen Ereignissen, die selten eintreten.

5. Akzeptieren Sie das Glück, das Sie erfahren, ohne zu befürchten, es werde sich für jedes Glück „ausgleichend“ auch ein Unglück einstellen oder andere könnten Sie um Ihr Glück beneiden.

6. Fördern Sie die Erinnerung an das Glück durch ein „Glücks-Tagebuch“. Genetisch sind wir so programmiert, dass wir uns an Unglück und Gefahr mehr erinnern als an Glück. Das kann nur durch Notizen ausgeglichen werden.

Mehrere Personen haben erklärt, sie hätten das gerne schriftlich. Hiermit wird diesem Wunsch entsprochen.

Happiness Observer 5/08, 13. Mai 2008

Seite 2 bringt einen Bericht über den Club 2 vom 16.4.08.

Seite 3 berichtet über fünf Umfragen in Sachen Glück mit unterschiedlichen Ergebnissen. Die Berichte zeigen die Problematik der Vorgangsweise, Menschen zu fragen, ob sie glücklich seien und wie glücklich sie sind.

Seite 4 setzt Glück mit Besitz und Status in Beziehung. Wesentliches Ergebnis: Prof. Richard Easterlin kommt mit seiner als „Easterlin Paradox“ bekannten Behauptung unter Beschuss, Menschen in Ländern mit höherem Durchschnitts-Einkommen seien nicht glücklicher als Menschen in armen Ländern. Ausgerechnet an seiner eigenen Universität führen junge Forscher den Gegenbeweis.

Seiten 5 bis 7 bringen eine Mischung interessanter und zum Teil überraschender Meldungen und Glücks-Tipps. Besonders interessant ist eine Studie deutscher Forscher über das „kleine Glück“ des Alltags und seine Bedeutung für das Glücklichsein.

Seite 8 und 9 berichten über neue Bücher und über Veranstaltungen, die sich mit dem Glück entweder befassten oder noch befassen werden.

Seite 10 bringt als wichtigste Meldung ein neues Blog von Sonja Lyubomirsky mit der Adresse http://blogs.psychologytoday.com/blog/the-how-happiness.

 

16.4.08: Heute um 23:00 Uhr ist Glück das Thema im Club 2 im Fernsehprogramm ORF 2. Es sprechen Manfred Stelzig, Bernd Hornung, Elisabeth Mixa und Herbert Laszlo (IFEG). Moderation Elisabeth Scharang.

Aus dem IFEG

Heftige Diskussionen hat die Anregung ausgelöst, die Bezeichnung des IFEG zu ändern.

Anlass: Es hat sich gezeigt, dass in der breiten Öffentlichkeit die Bezeichnung "experimentell" nicht im Sinn von "wissenschaftlich" verstanden wird. Die Reaktionen reichen von der Frage: "Welche Experimente macht ihr denn?" bis zur Ansicht, das sei ja alles "nur experimentell" und  daher für die Praxis nicht ernst zu nehmen.

Vorschläge: Der Ausschuss des IFEG, der sich mit dem Nutzen befasst, den das Institut seinen Mitgliedern bieten kann und soll, hat Vorschläge ausgearbeitet, die dann in der jüngsten Institutssitzung wiederum heftig diskutiert wurden. In erster Linie ging es um das Interesse der aktiv beratenden Mitglieder, neben der Grundlagenforschung auch die angewandte Glücksforschung in den Namen aufzunehmen. Hier die inzwischen vorliegenden Ergebnisse:

IWEG - Institut für wissenschaftlich-experimentelle Glücksforschung (Ausschuss 25.2.08)

IWAG - Institut für wissenschaftliche und angewandte Glücksforschung (Ausschuss 2.4.08)

WIAG - Wissenschaftliches Institut für Angewandte Glücksforschung (Dr. Dóka, 8.4.08)

ITAG - Institut für Theorie und Anwendung der Glückswissenschaft (Kompromissvorschlag Dr. Laszlo)

Kommentare und ggf. weitere Vorschläge sind willkommen unter info@laszlo.at.

Happiness Observer 4/08, 8. April 2008

Auch diesmal gibt es ein Titelbild und eine Titelstory. Es geht dabei um die erste Glückskonferenz in Deutschland (Bericht siehe Seite 3)

Seite 4: Glück und Körper, von der Körpersprache bis zum (Un-)Glück der Raucherinnen und Raucher.

Seite 5: Mood Management ist ein neuer Ausdruck, der sich gleich durch vier einzelne Meldungen hindurch zieht. Es geht um Methoden für die wirkungsvolle Verwaltung der eigenen Stimmung, vom Lächeln bis zur Architektur.

Seite 6: Glück in Politik und Wirtschaft sind der gemeinsame Nenner der Meldungen auf dieser Seite. Es geht vom – für viele überraschenden – Wahlsieg des Schöpfers des Begriffs „Bruttoglücksprodukt“ bei den Parlamentswahlen in Bhutan bis zum Paradoxon, dass sich Menschen mit niedrigem Einkommen häufiger für glücklich erklären als Menschen mit mittlerem Einkommen.

Seite 7: Hier geht es um verschiedenste Glücks-Ratschläge in persönlicher Beratung oder auf DVD.

Seite 8: Hier geht es um wissenschaftliche Erkenntnisse von der Zwillingsforschung bis zur Biotechnologie.

Seite 9: Hier sind verschiedene Meldungen zu lesen, vom Glücksunterricht bis zu den Gründen für Fehlentscheidungen an der Börse, die mit Glücksgefühlen zu tun haben. Ferner gibt es hier eine Sammlung von Zitaten.

Seite 10: Eine Vielzahl von Büchern betrifft – zumindest am Rande – das Glück. Für die verschiedensten Autoren ist Glück ein – überraschendes – Thema, von der Marketing Fachfrau Anne M. Schüller bis zum österreichischen Kardinal Eminenz Dr. Christoph Schönborn.

Seite 12: Außergewöhnlich umfangreich ist der Veranstaltungskalender. In den verschiedensten Teilen Österreichs wird über Glück konferiert oder vorgetragen.

Happiness Observer 3/08, 15. März 2008

Titelbild: Prof. Sonja Lyubomirsky Ph.D., derzeit führende Expertin für Positive Psychologie, gab dem Schriftführer des IFEG – Institut für experimentelle Glücksforschung ein Interview,  das auf Seite 3 dieses Happiness Observer steht.

Seite 4 und ein Teil der Seite 5 sind Berichten gewidmet, die sich kritisch mit der Glücksforschung auseinandersetzen. Ist es überhaupt gut, nach Glück zu streben?

Seite 6 beginnt mit Glück und Politik. Studien zeigen, dass die Glücksforschung immer mehr politische Wirkung erhält.

Seite 6 beschäftigt sich ferner mit Glück und Arbeit.

Seite 7 zitiert ein Interview mit Martin Seligman. Er beantwortet dabei offene Fragen  zur Entwicklung der Positiven Psychologie.

Seite 8 behandelt als Schwerpunkt die empirische Glücksforschung. Es geht um verschiedene Glücks-Ratschläge aus Umfragen und praktischem Erleben.

Seite 9 rezensiert diesmal nicht Bücher über sondern Bücher gegen das Glück, die aber doch Glücks-Bücher sind.

Seite 10: Neuigkeiten aus dem Institut, darunter eine mögliche Änderung des Namens im Sinne der wissenschaftlichen Arbeit.

 

Happiness Observer 2/08, 21. Februar 2008

Seiten 2 bis 4 sind schwerpunktmäßig der empirischen Glücksforschung gewidmet. Sie bringen Ratschläge, wie man – nach Meinung unterschiedlicher Autoren - glücklich oder zumindest glücklicher werden kann.

Seite 5 behandelt Biologisches, von Botenstoffen über Kritik an der chemischen Industrie bis zur Körpersprache des Glücks.

Seite 6 bringt Bücher, darunter die deutsche Ausgabe des neuen Buches von Sonja Lyubomirsky. Ferner beginnen auf dieser Seite die Veranstaltungs-Hinweise.

Seite 7 beschreibt die Begleitveranstaltungen der Glücks-Ausstellung im Deutschen Hygiene-Museum in Dresden. Ferner beginnen auf dieser Seite Berichte von Vorträgen unserer Mitglieder Dipl.-Psych. Vera Fischhof und Majda Moser (Seite 8).

 

Happiness Observer 1/08, 29. Jänner 2008

Michael Argyle, Doyen der Psychologie des Glücks, beginnt Vorträge über Glück damit, was wir nicht wissen. Er nimmt damit jenen den Wind aus den Segeln, die auf diesem Gebiet alles besser wissen.

Diesem Vorbild folgt diesmal der Happiness Observer. Auf Seite 2 lesen Sie, warum Glücklichmachen so schlecht funktioniert.

Seite 3 bringt dann die Gegenansicht: Es gibt auch „glückliche Gehirne“.

Seite 4 ist einem Thema gewidmet, das relativ selten auftaucht: Sex und Glück.

Seite 5 behandelt Glück und Arbeit.

Seite 6 handelt von Glück und Geld und Gesundheit.

Seite 7 bringt drei Beiträge zum Glücks-Unterricht.

Seite 8 ist der Glücks-Politik und verwandten Themen gewidmet.

Seite 9 bringt Ratschläge.

Ab Seite 10 geht es um neue Bücher, darunter das – in deutscher Sprache noch nicht erhältliche – Buch von Sonja Lyubomirsky.

Seite 12 verdient besondere Beachtung. Hier geht es um Veranstaltungen, allen voran die erste „Glückskonferenz“ auf deutschem Boden am 4. und 5.4.08 in Darmstadt.

 

Happiness Observer 12/07, 21. Dezember 2007

Seite 2 befasst sich in 6 Beiträgen mit Arbeit und Glück, Seite 3 mit Geld und Glück, vom Eurobarometer bis zur jüngsten Lottoglück-Studie.

Seite 4 ist dem Verhältnis des Glücks zu Leiden und Zufriedenheit gewidmet.

Seite 5 behandelt neben dem Glücks-Unterricht auch den neuen Zweig der „Forgiveness-Forschung“ als Teil der Glücksforschung.

Seite 6 beschreibt neben Beiträgen zum Optimismus ein neues „Genuss-O-Meter“.

Ab Seite 7 gibt es Zitate zum Thema „Glück“, Buchbesprechungen und einen Pressespiegel über das Medienecho des IFEG.

Wichtigste Entdeckung ist ein Doyen der positiven Psychologie. Michael Argyle, geboren 1925, ist einer der ältesten Pioniere der Psychologie des Glücks. Sein „Oxford Happiness Inventory“ (OHI) misst Glücklichsein nicht mit einer einzigen Frage, wie dies bei soziologischen Umfragen üblich zu sein scheint, sondern mit einem ganzen Fragenkatalog nach Vorbild der Neurotizismus-Tests von Eysenck und Maudsley.

Noch wichtiger als seine Erkenntnisse ist ein Bekenntnis: „The research on happiness has not been theory driven.“ Die Forschung über das Glück wurde nicht von Theorien angetrieben.

Das gilt nicht für die experimentelle Glücksforschung, die sehr wohl von Theorien ausgeht, aber eben in England noch unbekannter ist als Argyle im deutschen Sprachraum. Die Rezension seines Buches über „The Psychology of Happiness“ finden Sie auf Seite 7.

 

Happiness Observer 11/07, 27. November 2007

Die experimentelle Psychologie hat die Glücksforschung entdeckt. In den verschiedensten Medien wird Sonja Lyubomirsky, eine Schülerin von Martin Seligman, zitiert. Details zu ihren Forschungsergebnissen finden Sie auf Seite 2.

Glück und Arbeit sind die gemeinsamen Themen der Meldungen auf Seite 3.

Seite 4 behandelt Glück im Zusammenhang mit körperlichen Reaktionen.

Glückspolitik ist Thema der Seite 5. Neuer Begriff: Happiness Gap (Glücks-Lücke).

Eine Fernseh-Diskussion über Glück wird auf Seite 6 kommentiert.

Vermischte Meldungen über Glücksforschung finden Sie auf Seiten 7 bis 9.

Die Seiten 10 bis 15 sind einem – diesmal sehr umfangreichen – Bücherspiegel gewidmet. Besonders wichtig ist das Buch von Dr. Tal Ben Shahar. Das ist jener Professor, der zum Thema Glück die erfolgreichste Vorlesung des vergangenen Semesters an der Harvard University, Boston, veranstaltet hat.

Noch nicht fertig ist der Bericht vom – sehr erfolgreichen – IFEG-Symposion 2007 in Spillern. Er wird im nächsten Happiness Observer Platz finden. Die „Definition von Spillern“ für den Begriff „Glück“ wird bereits im Internet heftig diskutiert.

 

IFEG-Symposion „Glück und Arbeit“, 23. Oktober 2007, 14 bis 18 Uhr,
Festsaal des Gemeindezentrums Spillern, 2104 Spillern, Schulgasse 1

Programm

Was ist "Glück", wer ist glücklich?

14.00 – 14.45

Dr. Herbert LASZLO

Vorstandsmitglied des Instituts für experimentelle Glücksforschung (IFEG)

Glück und Arbeit - Komponenten der subjektiven Bewertung

14.45 – 15.30

Univ.-Prof. Mag. DDr. Mathias KARMASIN

Vorstand des Instituts für Medien- und Kommunikationswissenschaft, Alpe-Adria Universität Klagenfurt

Kaffeepause

Arbeit - Lebensinhalt oder Belastung?

16.00 – 16.45

Mag. Roland SCHEMEL

Geschäftsführender Partner des Ärzteheims Wien 10

"Felicitogene" Arbeitswelt - Wann macht Arbeit glücklich?

16.45 – 17.30

Mag. Dr. Cornel BINDER-KRIEGLSTEIN

Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Kompetenzzentrums für Humanvermögen (CCHCR)

Bericht

Sensation in der Glücksforschung:

Glück ist definiert

S p i l l e r n – 24.10. – Glücklichsein ist ein Gemütszustand (engl.: „State of Mind“), gekennzeichnet durch den spontanen Wunsch nach Fortdauer oder Wiederkehr. Diese einfache Definition, erarbeitet vom Definitions-Arbeitskreises des IFEG – Institut für experimentelle Glücksforschung, wurde Dienstag beim IFEG-Symposions 2007 zum Thema „Arbeit und Glück“ in Spillern, Niederösterreich, bekannt gegeben.

„Ab sofort wird kein ernstzunehmender Glücksforscher mehr behaupten können, Glück könne man nicht definieren“, erklärte der Glücksforscher Dr. Herbert Laszlo als Sprecher des Arbeitskreises. Die soziale Dimension der neuen Erkenntnisse betonte der Abgeordnete zum Nationalrat Dr. Hannes Bauer, Präsident des IFEG. Ab sofort sei die Arbeitsmedizin nicht nur aufgerufen, im Sinne der so genannten „Salutogenese“ für die Gesundheit am Arbeitsplatz zu sorgen, sondern im Sinne der „Felicitogenese“ die arbeitenden Menschen auch glücklich zu machen. Mag. Brigitte John-Reiter, Geschäftsführerin der Österreichischen Akademie für Arbeitsmedizin (AAm), betonte den Unterschied zwischen „Arbeit“, die auch in der Freizeit stattfinden könne, und „Beruf“ zum Erwerb des Lebensunterhaltes.

Warum nicht schon früher?

Warum diese einfache Definition nicht schon früher gefunden wurde, führt Laszlo auf mehrere Verwechslungen zurück.

  1. Verwechslung von Glück in der Lotterie, englisch „luck“, mit Glücklichsein, englisch „happiness“.

  2. Verwechslung von Glück, das für alle Menschen gleich ist, mit dessen Ursachen und Begleitumständen, die von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich sein können.

  3. Verwechslung von Glücksgefühlen mit dem Glückszustand, der auch mit Gefühlen wie Angst oder Trauer erlebt werden kann, die an sich als unangenehm gelten. Laszlo nennt dies das „Geisterbahn-Paradoxon“.

  4. Verwechslung von einmaligen, schnell endenden Hochgefühlen mit dem „kleinen Glück“ des täglichen Lebens, das letztlich entscheidend für das Lebensglück der Menschen ist.

Folgen der neuen Definition

Auf der Basis der „Definition von Spillern“ ist es erstmals möglich, die Meinungen und Ergebnisse von Disziplinen wie Soziologie, Psychologie, Anthropologie, Medizin und Philosophie zum Thema „Glück“ vergleichbar zu machen. Damit kommen wir dem Ziel, die Menschheit – ohne Krieg und ohne Raubbau an der Natur – glücklich zu machen, einen wesentlichen Schritt näher.

Für die Arbeitsmedizin bedeutet die neue Definition die Möglichkeit, zwischen dem unvermeidlichen, von Zeit zu Zeit auftretenden „Arbeitsleid“ und dem generellen Glück der Arbeit eine Brücke zu schlagen. Das Glück der Arbeit wird meist erst dann erkannt, wenn Menschen „arbeitslos“ werden. Mit der neuen Definition ist es nun auch am Arbeitsplatz erkennbar. Die Begriffe „Felicitogenese“ und „felicitogene Arbeitswelt“ werden ihren Weg in die Wörterbücher der Arbeitsmedizin finden.

Weitere Vorträge in Spillern 2007

Die Geschichte des Streben nach Glücks in den verschiedenen sozialen Systemen vom antiken Griechenland bis zur Gegenwart beleuchtete Univ.-Prof. Mag. DDr. Matthias Karmasin, Vorstand des Instituts für Medien- und Kommunikationswissenschaft, 
Alpe-Adria Universität Klagenfurt
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Die Bedeutung der optimalen Beanspruchung für das Glücklichsein beleuchtete Mag. Roland Schemel, Geschäftsführender Partner des Ärzteheims Wien 10, aus der Praxis eines Managers im Auslandseinsatz.

Die Felicitogenese behandelte der Berater Mag. Dr. Cornel Binder-Krieglstein, Wissenschaftlicher Mitarbeiter des  Kompetenzzentrums für Humanvermögen (CCHCR), aus der Sicht der felicitogenen Arbeitswelt.

Spillern als „Alpbach der Glücksforschung“

Großes Lob erntete als Gastgeber des Symposions der Bürgermeister von Spillern Doz. Dr. Karl Sablik. Als Geschäftsführer der NÖ Landesakademie ist er ein exzellenter Fachmann für Veranstaltungen.

Das IFEG überlegt, ihn auch für die IFEG-Symposien der kommenden Jahre um seine Gastfreundschaft zu bitten. Damit könnte Spillern, von Wien aus mit der Schnellbahn und über die Nordautobahn schnell erreichbar, zum „Alpbach der Glücksforschung“ werden.

Fotos erhältlich bei: hermine.haslinger@chello.at, Tel. 0664 460 9003.

IFEG jetzt in Xing

Hier ist der Einladungslink zu unserer XING-Gruppe „Glücksforschung“. Interessierte (Noch)Nicht-Xing-Benutzer können sich dort auch kostenlos registrieren.

http://www.xing.com/go/invita/3219408/10832

Xing ist ein Forum, in dessen Rahmen verschiedene Foren existieren, in denen interessante Themen diskutiert werden. IFEG hat ein Forum für Glücksforschung eingerichtet, das sich großer Beliebtheit erfreut. Es ist kein Ersatz für den Happiness Letter, aber eine interessante Ergänzung dazu.

Happiness Observer 10/07, 9. Oktober 2007

Diese Ausgabe des Happiness Observer ist überdurchschnittlich umfangreich. Der Grund ist ein Rückstau an Meldungen aus dem Sommer.

Seite 1 berichtet in erster Linie über die erste Schule des deutschen Sprachraumes, die Glück unterrichtet: die Willy Hellpach Schule in Heidelberg. Ferner berichtet ein umfangreicher Beitrag über Ergebnisse der Experimentalpsychologie zum Glück.

Seite 2 berichtet über die Auftritte ausländischer Glücksforscher bei verschiedenen Veranstaltungen und über deren Meinungen zum Glück.

Seite 4 behandelt Nahrungsmittel und Wirkstoffe, Seite 5 Glück und Arbeit.

Ab Seite 6 folgt eine Mischung verschiedener Meldungen zum Thema Glück.

Ab Seite 16 beginnen die Buchbesprechungen.

Ab Seite 19 berichten wir über kommende Veranstaltungen und über die Ergebnisse von Veranstaltungen, an denen Mitglieder des IFEG teilgenommen haben.

 

Happiness Observer 8-9/07, 11. September 2007

Diese Nummer beginnt auf Seite 1 mit einer Graphik aufgrund von 6000 Befragungen in Mitteleuropa. Ergebnis: Den Satz „Glück bedeutet für mich …“ ergänzten die meisten mit den Wörtern „Gesundheit“ (77,9 %), „einen Partner, der mich liebt“ (75,0 %) und „eine zufriedene, glückliche Familie“ (71,7 %).

Seite 3 bringt Glücksrezepte aus verschiedenen Ländern, von Dänemark bis Indien.

Seite 4 ist dem Glück durch Altruismus gewidmet. Es verblüfft, wie viele Forscher(innen) sich bei ihren Regierungen mit der Feststellung beliebt machen wollen, dass Steuerzahlen glücklich mache.

Seite 5 vergleicht verschiedene statistische Methoden der Glücksforschung.

Seite 6 befasst sich mit der steigenden Zahl von Konferenzen zum Thema „Glück“.

Seite 7 ist der Beziehung zwischen Glück und Glaubensfragen gewidmet.

Seite 8 ergänzt diese Fragen aus der Sicht der Philosophie.

Ab Seite 9 folgen Zitate, Buchbesprechungen, Eigenrecherchen und Meldungen aus dem Institut einschließlich der Vorschau auf das IFEG Symposion 2007.

 

Happiness Observer 6-7/07, 12. Juni 2007

diesmal ist der Happiness Observer etwas umfangreicher, wie es sich für eine Doppelnummer gehört. Auch die Nummer 8-9 wird erhöhten Umfang haben.

Seite 2 bringt eine interessante Forderung: Nicht nur an Schulen, wie dies in Großbritannien der Fall ist, sondern auch in Kursen des AMS sollte Glück gelehrt werden.

Seite 3 ist der „Glücks-Ökonomie“ gewidmet, die immer mehr Bedeutung gewinnt. 

Seite 4 macht uns mit New Biology bekannt, die Glück nicht nur auf Vererbung zurückführt, sondern die Wirkung des Geistes beschreibt. Wenn Placebos Krankheiten heilen können, warum sollten sie nicht dann auch glücklich machen?

Seite 5 befasst sich in mehreren Artikeln mit dem Trend zur Glücksforschung.

Seite 6 präsentiert elektrische und magnetische Stimulation von Gehirn und Nerven mit dem Ziel, Glück zu erzeugen.

Die Seiten 7 bis 10 bringen verschiedene Kurzmeldungen, Zitate, Buchbesprechungen, Veranstaltungen und die Vorschau auf die Sommerpause im Institut.

Im Juli und August finden keine Institutssitzungen statt.

.....

Mehr über das Seminar am 24.5. finden Sie hier.

Happiness Observer 5/07, 8. Mai 2007

Diesmal haben wir sehr umfangreiche Beiträge, so dass ein Teil der Medien-Auswertungen auf die Juni-Ausgabe verschoben werden musste.

Seite 2 ist einem ausführlichen Kommentar der Zeitschrift Psychologie heute gewidmet, die noch vor wenigen Jahren einen Beitrag des Schriftführers über Glücksforschung abgelehnt hatte. Damals war Glück noch kein Thema. Heute schon - aber mit einiger Problematik. Frühere Irrtümer zuzugeben, ist schwierig.

Seite 3 bringt Beiträge über Philosophie, Sozialkapital, christliche Ethik und andere Gebiete, die mit Glück zu tun haben.

Seite 4 ist der Beantwortung einer Leser-Frage gewidmet, die in dieser Form wohl auch anderen Leserinnen und Lesern auf der Zunge liegen mag: Was tut das IFEG mit den gesammelten Informationen?

Seiten 5 bis 7 sind den Büchern gewidmet, und hier vor allem einer Publikation der Casinos Austria publicrelations@casinos.at, in der so viele der aktuellen Glücksberater Österreichs zitiert sind, dass die Redaktion Ihnen diese Liste - samt Mail-Adressen - nicht vorenthalten darf.

Die Seiten 8 und 9 sind einem Beitrag unseres Mitgliedes Prof. Dipl.-Ing. Ernst Gehmacher zum Thema „Glück und Gemeinwohl“ gewidmet, den er uns zur Verfügung - und zur Diskussion - gestellt hat.

Neues Logo für Glücksforschung

Dies ist eine Dienstleistung vor allem für unseren Firmen-Mitglieder. Das Logo soll zeigen, dass diese Unternehmen aktiv etwas tun, um ihre Kunden glücklich zu machen. Es kann sowohl dunkel auf hellem Grund, als auch hell auf dunklem Grund verwendet werden.

Nach langer Diskussion in der Institutssitzung wurde bestimmt, dass unser Präsident Abg.z.NR Dr. Hannes Bauer in der Frage der Farbe entscheiden solle. Er bestimmte, dass diese dem Benutzer überlassen bleibt, damit das Logo an die jeweilige Corporate Identity angepasst werden kann.

 

Happiness Observer 4/07, 12. April 2007

 

Happiness Economics stehen diesmal am Anfang des Happiness Observer. Gleich fünf Beiträge füllen die Seiten 2 und 3. Es geht um den Zusammenhang zwischen Glück und Wohlstand in verschiedenen Kombinationen.

Auf Seite 4 erfahren wir in zwei Beiträgen, dass Glück schön macht. Das Thema heißt „Neuro Kosmetik“.

Auch auf Seite 4 verabschieden wir uns von einem Großen der Glücksforschung. Paul Watzlawick („Anleitung zum Unglücklichsein“) ist kürzlich verstorben.

Diverse Ideen zur Generierung von Glücksgefühlen finden sich auf Seite 5 und 6.

Breiten Raum haben diesmal Eigenrecherchen. Beim Institut für Leistungsmanagement (ILM) von Dr. Gerhard H. Eggetsberger fanden wir eine Versuchsanordnung, die dem „Glückscomputer“ (siehe „Das große Buch vom Glücklichsein“) schon recht nahe kommt. Eine Zusammenarbeit zwischen ILM und IFEG ist geplant. Mehr auf Seite 7.

Auf Seite 8 findet sich ein Bericht von einer Diskussion über das Glücklichsein von und mit Architektinnen und Architekten.

 

Happiness Observer 3/07, 6. März 2007

Glück wirkt sich in messbaren körperlichen Reaktionen aus. Diese Meinung - die unter anderem unsere Suche nach einer Kombination von Glücksforschung und Biofeedback unterstützt - wurde durch britische Untersuchungen des Blutdrucks untermauert. Siehe Seite 1.

Umfragen zum Glück füllen diesmal gleich mehrere Seiten, beginnend auf Seite 1. Sie sind nicht nur in der üblichen, unkritischen Form abgefasst, sondern setzen sich kritisch mit „Heiligen Kühen“ wie dem Eurobarometer Survey der EU auseinander.

Angriffe der „Alt-Wissenschaften“ Philosophie und Soziologie zeigen auf Seite 4, dass man hier schön langsam aufwacht und Angst hat, das eigene Versagen gegenüber dem Glücks-Problem eingestehen zu müssen.

Eigenrecherchen betreffen mehrere Veranstaltungen, die sich im abgelaufenen Monat mit Themen rund um das Glück am Arbeitsplatz, in der Geriatrie und in der Kirche befasst haben. Die Berichte beginnen auf Seite 7.

Aus dem Institut selbst gibt es einen ersten, kurzen Zwischenbericht über den Arbeitskreis zur Formulierung allgemein gültiger Begriffe im Bereich der Glücksforschung. Noch ist nicht viel zu berichten, aber das Team arbeitet. Ein Kurzbericht steht auf Seite 8.

 

Happiness Observer 2/07, 13. Februar 2007

Manche Bücher verdienen mehr Aufmerksamkeit als andere. Darum rezensiert der Happiness Observer auf den Seiten 2 und 3 nochmals ausführlich das Buch von Daniel Gilbert über das „Stolpern ins Glück“.

Gehäuft erreichten uns auch Meldungen über Glück und Politik. Diese beginnen auf Seite 3 und füllen die ganze Seite 4 mit zum Teil sehr widersprüchlichen Meinungen.

Ähnlich umfangreich und ähnlich widersprüchlich war die Ausbeute bei Umfragen über das Glücklichsein. Wenn man Menschen fragt, worüber sie wie glücklich sind, bekommt man Antworten, die zur Verwirrung beitragen.

Vier Buchbesprechungen schließen diesen Happiness Observer ab. Aber keine Sorge: Es liegt bereits jede Menge Material für die nächste Ausgabe bereit. Da wir inzwischen auch die Suchmaschine Yahoo angezapft haben, kommt jetzt noch mehr Material aus dem englischen Sprachraum herein.

Aus dem Institut ist zu berichten, dass die wissenschaftliche Arbeit wieder verstärkt werden konnte. Ein neu gegründeter Arbeitskreis wird sich mit der Frage der Definitionen jener Begriffe befassen, die in der Glücksforschung eine Rolle spielen. Damit soll sichergestellt werden, dass wir alle von derselben Sache sprechen, wenn wir über Glücksforschung diskutieren.

 

Happiness Observer 1/07, 9. Jänner 2007

Der Jahreswechsel mit der Zusammenstellung der Jahrgänge des Happiness Observer gab Gelegenheit zu einem ernüchternden Rückblick: Das meiste von dem, was heute über Glück in den Medien geschrieben wird, war schon 2003 als falsch oder richtig bekannt. Die wenigen Goldkörner des Neuen - wie zum Beispiel die Formulierung der beiden Axiome der experimentellen Glücksforschung beim IFEG-Symposion 2006 - wurden von den Medien großteils ignoriert.

Trotzdem protokolliert der Happiness Observer getreulich, was in den Medien über das Glücklichsein erklärt wird.

Seite 2 ist dies eine ganze Seite über die Glücksmessung, ergänzt um Beiträge auf den Seiten 6 und 7, die später hereingekommen sind und daher nicht unmittelbar an den Beitrag auf Seite 2 anschließen. Die Beiträge zeigen Hilflosigkeit.

Das maschinelle Erkennen der Körpersprache und ein Bericht über den „Flitterwochen-Effekt“ zeigen auf Seite 3, dass es doch etwas Neues auf dem Gebiet der Glücksforschung gibt.  

Dem Lachen und dem Denken im Verhältnis zum Glücklichsein sind in je zwei Beiträge auf Seite 4 gewidmet. Auch hier kommen alte Vorurteile unter Beschuss.

Intelligenz und Glück werden auf Seite 5 - ebenfalls kritisch - thematisiert.

Auf Seite 9 finden Sie einen kurzen Bericht vom vierten Geburtstag des IFEG - mit vier Torten, die vor dem offiziellen Teil angeschnitten wurden. Für das Foto danken wir Frau Gudrun Steiner, die als Sekretariats-Leiterin unseres Sponsors »OBSERVER« auch für den Kaffee sorgte.

 

Happiness Observer 12/06, 12. Dezember 2006

Der Trend Report 2007 des Zukunftsforschers Matthias Horx widmet erstmals der Glücksforschung breiten Raum - leider ohne Fachleute der Glücksforschung zu Wort kommen zu lassen. Machen Sie sich selbst ein Bild auf Seite 2.

Eine Meta-Studie über die Bereitschaft von Menschen verschiedener Länder, sich als
glücklich zu bezeichnen, relativiert die oft recht unterschiedlichen Ergebnisse der
einzelnen Studien. Dänemark, Schweiz und Österreich sind darin am glücklichsten.
Definitionen des Glücks aus verschiedenen Disziplinen stehen ebenfalls auf Seite 3.

Dort beginnt auch eine Serie von drei Beiträgen über verschiedene Formen des „Geschäfts
mit dem Glück“ (Happiness Business).

Neue Erkenntnisse über das Lachen finden Sie auf Seite 4. Es ist nach diesen Theorien
nicht nur „Körpersprache des Glücks“, sondern Kommunikation.

Diskussionsbeiträge aus dem Leserkreis beginnen auf Seite 6. Es geht darin unter anderem um das Verhältnis von Glück und Alkohol und um Optimalbelastung und die Glückslehre der Stoa.

Die - diesmal besonders zahlreichen - Buchbesprechungen beginnen auf Seite 8. Die Ankündigung eines neuen Arbeitskreises des IFEG, der sich mit Fragen der Terminologie befassen wird, finden Sie auf Seite 11.

 

Happiness Observer 11/06, 14. November 2006

Diesmal steht der Happiness Observer im Zeichen unseres Symposion 2006 zum Thema „Glück und Sport“. Eine Inhaltsangabe der Referate findet sich am Ende dieses Heftes unter „Neues aus dem Institut“.

Auf Seite 2 gibt es ebenfalls kräftige Kost: Ein Interview, das der Nobelpreisträger Daniel Kahnemann einer Tageszeitung gegeben hat, gibt mehr her, als die Kollegen aus der Publikumspresse erkannt haben.

Lust auf Gesundheit wird in österreichischen Schulen experimentell gelehrt. Ausgangspunkt ist ein Programm der EU, das seinerseits auf einen Aufruf der Weltgesundheitsorganisation WHO zurückgeht. (Siehe Seite 3.)

Diesmal hat die Redaktion ihren Rückstau an Büchern (fast) abgearbeitet. Sie finden ab Seite 5 mehrere kritische Rezensionen von Büchern, die sich mit dem Glück befassen oder dies zumindest vorgeben.

Eigenrecherchen betreffen sowohl die Homepage der Fischhandelskette Nordsee, die mit Glück durch Fischkonsum wirbt, als auch den Anti-Aging-Kongress in Wien, bei dem ein Arbeitskreis zumindest teilweise dem Glück gewidmet war, obwohl es generell um Pharmazie und deren Anwendung ging.

Dazwischen finden Sie kurze Beiträge zu den üblichen Themen: Nahrungsmittel, die glücklich machen sollen, Glück und Freiheit und eine kritische Betrachtung über das Lachen und Lächeln, das laut Experten-Meinung zu 80 % nicht Ausdruck von Glück ist, sondern ein Mittel der Kommunikation.
 

Neuer Text zur Glücksforschung: Siehe

http://www.55plus-magazin.net/php/detail.php?artnr=7758&ukatnr=13254&ukatname=Gesellschaft

 

IFEG-Symposion 2006

 

Das IFEG-Symposion 2006 fand am Freitag, dem 20. Oktober 2006, im Haus des Sports, 1040 Wien, Prinz Eugen Straße 12, statt. Wir danken der Österreichischen Bundes-Sportorganisation (BSO), die uns den Saal kostenlos zur Verfügung stellte und uns köstlich mit Speise und Trank versorgte. Einen Kurzbericht finden Sie hier.

 

Happiness Observer 8-9/06, 17. Oktober 2006

Das „Sommerloch“ lastet noch immer auf dem Happiness Observer, aber immerhin sind jetzt alle aktuellen Meldungen aufgearbeitet. Nur bei den Büchern über das Glück, die zur Rezension in der Redaktion liegen, gibt es noch einen Rückstau.

Ein Schwerpunkt liegt diesmal auf Entwicklungen in Pharmakologie und Elektronik, die das Glückserleben des Menschen beeinflussen sollen. Im selben Beitrag auf Seite 2 kommen aber auch die Bedenken der Philosophie und der Politik gegen die Glücksforschung zur Sprache.

Ebenfalls auf Seite 2 finden Sie einen historischen Rückblick auf die Entstehung des viel in den Medien zitierten Glücks-Unterrichts in England.

Auf Seite 3 wird es wieder philosophisch. Experimentelle Ethik ist jene Ethik, die es uns erlaubt, „versuchsweise“ auch ohne Rücksicht auf andere glücklich zu sein.

Die Wirtschafts-Philosophie verabschiedet sich - ebenfalls auf Seite 3 - von der Idee der „Gewinnmaximierung“ zugunsten einer „Glücksmaximierung“.

Die Bücher über das Glück haben diesmal einen ausdrücklichen Österreich-Schwerpunkt, wenn auch mit dem Schönheitsfehler, dass die verschiedensten Leute zu Wort kommen, nur keine Glücksforscher.

Aus dem Institut ist ein Vortrag enthalten, der bei der Vergabe eines Spiele-Preises gehalten wurde.

Ein Bericht vom IFEG Symposion 2006, das sehr interessante Vorträge brachte, folgt in der Nummer 11/06.

 

Happiness Observer 8-9/06, 2006-09-12

Mit 14 Seiten ist der Happiness Observer etwas umfangreicher als sonst. Das liegt an der Sommerpause, in der viel Material hereingekommen ist.

Daniel Gilbert, 48 Jahre alt, der an der Harvard University in Cambridge, Massachusetts, Psychologie lehrt, ist der neue Shooting Star der amerikanischen Glücksforschung. Die Redaktion des Happiness Observer hat sein Medienecho für Sie analy­siert. Lesen Sie seine provokanten, aber für Anhänger der experimentellen Glücksforschung keineswegs überraschenden Thesen auf Seite  2.

Psychologen entdecken mehr und mehr jenen Gemütszustand, den wir als „Glück“ bezeichnen, und wundern sich darüber, dass dieser auch mit Gefühlen einhergehen kann, die als unangenehm gelten. Verschiedene Beiträge dazu füllen die Seite 3.

Außergewöhnlich viel wurde über Glück und Alter geschrieben, und zwar aus medizinischer wie aus wirtschaftlicher Sicht. Das füllt die Seiten 4 und 5.

Nach so viel „schwerer“ Kost ist es Zeit für einen kurzen Ausflug in die Geschichte der positiven Psychologie auf Seite 6.

Fröhliche Urständ’ feierte der Missbrauch des Wortes Glück in verschiedensten Zusammenhängen, von der Insel Vanuatu bis zur „Glückspartei“. Seite 7.

Übrigens: Die UNO hat den 10. Oktober zum „Tag der geistigen Gesundheit“ erklärt. Feiern wir den 20. Oktober im „Haus des Sports“ als „Tag des Glücklichseins“.

 

 

Happiness Observer 6-7/06

 

Wegen Doppelnummer etwas umfangreicher als üblich, aber es ist noch viel Material für die nächste Doppelnummer 8-9/06 vorhanden, die am 12.9.06 in der Institutssitzung freigegeben wird.

 

+ Glück wird immer mehr auch zum Thema der Wirtschaftswissenschaft. John Lloyd, London, spricht in der Financial Times von einer "Revolution der Wahrnehmung", als der glücksforscher David Blanchflower in den geldpolitischen Ausschuss der Bank of England berufen wurde. (Financial Times Deutschland, 8.5.06.)

 

+ 8 Personen aus Wien diskutierten über Einladung des Barbara Mucha Verlages über das Thema "Glück". Neben Glüchsforscherinnen, Glücksforschern und Psychologen war auch der Pressereferent der Erzdiözese Wien Prof. Erich Leitenberger geladen. (Signora, April 06.)

 

+ Die Idee der Optimalbelastung wird immer mehr auch über die Grenzen der experimentellen Glücksforschung hinaus bekannt und diskutiert. (Deutsche Welle, 25.4.06, und Ganze Woche, 10.6.06.)

 

+ Die Diplomarbeit der Fernseh-Journalistin Claudia Stöckl über die "Darstellung von Glück in Zeitschriften" ist erschienen, bringt aber wenig Überraschung, da sie nur ein Frauenmagazin, ein Wirtschaftsmagazin und ein Kirchenblatt untersucht hat. (Unsere Stadt, Mai 06.)

 

+ In der Londoner Vorstadt Slough haben 50 Freiwillige ein Programm absolviert, das Handlungsweisen enthält, von denen man sich eine Steigerung des Lebensglücks erwartet: Spontanes Lachen, Pflanzen pflegen ... Die Fernsehstation BBC nachte einen Film über die Aktion, deren Teilnehmer sich - nicht ganz unerwartet - nachher für glücklicher erklärten. (Der Tagesspiegel, 16.4.06.)

 

+ Widersprüchliche Leserbriefe bekam der Zukunftsforscher Matthias Horx zu seinem Vorschlag, ein Unterrichtsfach "happiness" einzuführen. Nicht alle können sich mit dieser Idee anfreunden. (Die Presse, 25.4.06.)

 

+ Im Lebensqualitäts-Index www.economist.com führt heuer nicht mehr Dänemark, sondern Irland vor Schweiz und Norwegen.

 

+ "Crap Jobs" (negativ, aber nicht übersetzbar) und Traumberufe behandeln zwei Beiträge, die im Happiness Observer hinter einander stehen. (Penthous, US-Edition, Mai 06, und Manager Magazin 6/06.)

 

Folgende Bücher wurden rezensiert:

Sablik / Kunze / Wehle / Egger (Hg.): Das große Buch vom Lebensstil mit Karikaturen von Manfred Deix und Ironimus, Böhlau Verlag, Wien 2006, ISBN 3-205-77417-5.
 

Peter Lauster: Die Liebe und das Leben. Wege zur Selbstbestimmung. Verlag Lübbe, Bergisch Gladbach 2006, ISBN-10 3-7857 2248-6.
 

Eric Kandel: Auf der Suche nach dem Gedächtnis. Die Entstehung einer neuen Wissenschaft des Geistes. Verlag Siedler, München 2006, ISBN-10 3-88680-842-4.

 

 

Happiness Observer 5/06

 

Im aktuellen Happiness Observer, 4. Jahrgang, Nummer 5/2006, finden sich unter anderem die folgenden Beiträge:

+ Tag der Psychologie 21. und 22.4.2006 im Palais Trauttmannsdorf, Wien. Podiumsgespräch:
„Glücklichsein im 21. Jahrhundert – was kann die Psychologie auf individueller und gesellschaftlicher Ebene dazu beitragen?“, ausführlicher Bericht von
Frau Dr. Pia Zdrahal.

+ Optimalbelastung in der Praxis, Beitrag von Franz Katzlinger.

+ Sozialkapital: Politik gibt eher Frustrierten Befriedigung im Protest. Religion bietet einer Minderheit Sinngefühl und Stärke. Zu diesem – mit mehreren Tabellen untermauerten - Ergebnis kommt der Wiener Glücksforscher Prof. Dipl.-Ing. Ernst Gehmacher bei einer Umfrage in zwei Wiener Klassen der Oberstufe der AHS über Politik und Religion. (Conturen 1/06.)

+ Glück als Lehrfach: 440 Erwähnungen in 11 Rubriken und 80 News-Quellen brachte die Meldung, dass eine britische Schule „Glücklichsein“ als Unterrichtsfach in den Lehrplan aufgenommen habe. Das zeigt, wie interessant dieses Thema in der Allgemeinheit ist, obwohl in den meisten Disziplinen der Wissenschaft der Begriff „Glück“ als unwissenschaftlich boykottiert wird. (www.netzeitung.de).

... und weitere Beiträge aus Medien und zugesandten Informationen über das Glücklichsein.

 

Happiness Observer 4/06

 

Im Happiness Observer, 4. Jahrgang, Nummer 4/2006, finden sich unter anderem die folgenden Beiträge:

+ Umfragen in Österreich, Deutschland und Schweiz haben neue Daten zur Be­reitschaft der Menschen gebracht, sich als glücklich zu bezeichnen.

+ Glück und Sucht wurde von verschiedenen Quellen thematisiert. Langsam scheint sich die Erkenntnis durchzusetzen, dass Sucht nicht glücklich macht und Glück nicht süchtig macht, sondern dass es sich um unterschiedliche Erscheinungen handelt.

+ Mehrere Meldungen weisen darauf hin, dass Glücksgefühle in erster Linie von der Zuwendung anderer Menschen und der eigenen Zuwendung zu anderen Menschen abhängen. Das unterstützt die Theorie der Optimalbelastung, eine Kern-These der expe­rimentellen Glücksforschung.

+ Happiness Economics (wörtlich „Glückswirtschaft“) ist ein neues Schlagwort aus Deutschland. Die so bezeichnete Forschung behandelt das Phänomen, dass Glück nicht im gleichen Umfang zunimmt wie Wohlstand.

+ Glück sei kein Normalzustand, sondern eher die Ausnahme, behauptet die „dritte Welle der Psychotherapie“. Es sei daher bei Erscheinungen wie Panikattacken nicht wie bisher von einer Bekämpfung des Zustandes auszugehen, sondern man habe ihn zu akzeptieren, sonst werde alles noch schlimmer.

Der weitere Inhalt gliedert sich wie folgt:

 

Glück in den Medien

Zitate

Bücher über das Glück

Veranstaltungen

Eigenrecherchen des IFEG

Neues aus dem Institut

Happiness Observer 3/06

Im Happiness Observer Nummer 3/2006, finden sich unter anderem die folgenden Beiträge:

 

Glück in den Medien

In deutsch- und englischsprachigen Medien fand die Redaktion folgende Meldungen zum Thema „Glücklichsein“:

Gehirnbeobachtung durch fMRI

Elektrisch gesteuerte Gefühle

Duft und Glück

OECD-Studie

US-Statistik

Neugiertrieb

Affekt-Hunger

Glück durch Brot

Glücksratschläge

Duchenne-Lächeln

Massage

Machen Ziele unglücklich?

Schadenfreude

Glück ohne Arbeit

Glück und Arbeit

Work/Life-Balance (WLB)

Glück und Porno

Sexercise

Komplimente

Fröhlich nicht glücklich

Gerüche machen glücklich

Glücks-Stress

Glück: Gesund, aber gefährlich

Glück durch Kindermund

Kunstlos glücklich

Menschenrecht

Zum Thema Schokolade

Fasten

Eheglück

Semantik des Glücks

Buddhismus

Zitate

Bücher über das Glück

Boersch/Diest (Hrsg.): Das Summa Summarum des Erfolgs. Die 25 wichtigsten Werke für Motivation, Effektivität und persönlichen Erfolg. Gabler, Wiesbaden 2006, 34,90 Euro, ISBN 3-8349-0206-3.

Rosemarie Dypka: Das emotionale Konto. Ihr Weg zu innerem Reichtum. Ueberreuter, Wien 2006, 17,95 Euro, ISBN 3-8000-7154-1.

Neil Slade: Der Glücksschalter. So nutzen Sie Ihr Gehirn zu 100 Prozent. Rowohlt, Reinbek 2006, 8,90 Euro, ISBN 3-499-62048-0.

Veranstaltungen

Glücks-Seminar

Die Stress Experten Mag. Helga Gumpelmaier und Dr. Helmuth Seidl bieten eine Kombination von Urlaub und Seminar auf einer griechischen Insel an. 25.5. bis 1.6.06, 750 Euro für zwei Personen. h.gumplmaier@geh-concept.com.

Online Workshop

Mag. Smolka (www.glueckstraining.at) führt einen Online-Workshop zum Thema Glücklichs